Motorüberholung 1999 Oldsmobile Alero

 

Wie ihr euch sicher denken könnt, habe ich die unten mit ein paar Bildern dokumentierte Motorüberholung meines 1999er Oldsmobile Alero nicht aus reiner Freude am Schrauben durchgeführt.
Auch mich, eigentlich mein Alero, ereilte im Alter von 8 Jahren das bekannte GM V6-Symptom. Die Dichtung des unteren Ansaugkrümmers quittiert Ihren Dienst, meist tritt dieser Schaden zwischen 60. und 90.000 km ein.
Um nicht der Werkstatt mehrere hundert Euro "in den Rachen zu werfen" heißt hier die Devise selbst ist der Mann.
Also, frisch ans Werk und....

 

Motorüberholung 1999 Alero

in der heimischen Garage die ...

 

Motorüberholung 1999 Alero

...eigene Werkstatt eingerichtet !

 

Zylinder oder Aquarium

... runter mit dem Zylinderkopf und einen Blick in den 3. Zylinder riskiert...
Motor oder Aquarium ?

 

vordere Zylinderbank

die vordere Zylinderbank.
Die Muttern liesen sich kaum öffnen... aber Dank "Made in Mexico" gingen die Muttern, die den Ansaugkrümmer halten, mit samt den Bolzen raus ohne abzureisen.

 

DichtungssatzMotorraum von der Fahrerseitemal den bestellten Dichtungssatz zur Übersicht auf dem Boden ausgebreitet,
um das Ganze mal aus der Ferne zu betrachten.

Mal ehrlich, aus der Ferne gesehen sieht das noch recht Gut aus.

 

Fuel-Rails mit Injector

Eins der Fuel-Rails mit Injector.
Im Original sind auf der Zerstäuberplatte die vielen Löcher genau zu erkennen.

 

hintere Zylinderbank mit Hydrostössel

hier der Blick von vorne in den Motorraum,
zu erkennen sind auf der hinteren Zylinderbank noch die Hydrostössel

 

Ansaugkrümmer und Zylinderköpfe

Ansaugkrümmer und die beiden Zylinderköpfe mit samt den Schrauben ...

 

Regal
alle ausgebauten Teile wandern zuerst ins Regal
Lichtmaschine, Ansaugkanal, Fuel-rails mit Injectoren, zwei Drucker... Okay die waren nach dem Zusammenbau desMotors immer noch da...

 

Ventile Ventile...bei genauerer Betrachtung der Ventile stellte sich heraus, dass auch die eine oder andere Ventilschaftdichtung etwas undicht war...

 

 

Danach ging alles irgendwie recht schnell weiter, so dass vom Zusammenbau keine Bilder entstanden sind.
Im Prinzip alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammensetzen wie es auseinandergebaut wurde.
Natürlich mit den neuen Dichtungen.
Und wenn am Ende keine Dichtungen, Schrauben oder Teile (wo niemand weiß wo diese hingehören) übrig sind, hat man schon zur Hälfte gewonnen.
Der Motor läuft wieder und wenn alls glatt läuft, müsste nun den nächsten 60.- 90.000 km nichts mehr im Wege stehen.

Julian

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