Als eingefleischte US-Car Treffen-Besucher konnten Fritz und meinereiner es uns nicht nehmen lassen, die schweizerischen „American-Eagles“ zu besuchen. |
  Nach einer langen Fahrt – mit vielen Baustellen-Umleitungen – über die schwäbische Alb sind wir um ca. 12:00 Uhr am Fährhafen Romanshorn angekommen, da wir vor Antritt unserer Ausfahrt beschlossen hatten, mit der Fähre an der breitesten Stelle vom Bodensee überzusetzen. Leider hatten wir die Fähre um 5 Min. verpasst. So mussten wir eine Stunde warten, um mit der nächsten Fähre überzusetzen – war nicht schlimm, hatten wir doch genügend Zeit, genüsslich ein Eis zu essen und das „schwäbische Meer“ auf uns einwirken zu lassen. |
 Die Überfahrt haben wir sehr genossen – da kam ein richtiges Urlaubsfeeling  auf. Unser gelbes „Vettchen“ hatte einen schönen Platz direkt am Bug, was dann auch einiges Aufsehen beim Anlegen der Fähre am anderen Ufer verursachte. Na, wenigstens hatten sich die Zollbeamten nicht so „komisch“ angestellt, wie bei der letzten Fahrt in die Schweiz (die wollten uns damals nicht in die Schweiz lassen – wegen des roten Oldtimer-Kennzeichens - manche Leute stehen sich auch oftmals selber im Weg…). |
Wir sind um 14:30 Uhr in Sulgen angekommen – ziemlich spät – denn der Run nach Hause hat bei den Schweizern dann ab 15:00 Uhr eingesetzt. |
 Das Treffen fand auf einer riesigen Wiese, umgeben von einem Wäldchen statt – richtig idyllisch! Nachdem wir die unendlichen Reihen von US-Cars entlangliefen, schmorend und schwitzend, da wir uns mit unseren ACC-Langarmhemden herausgeputzt hatten, haben wir beschlossen, Richtung Wäldchen zu laufen. Dort standen viele Verkaufsstände – alle schön im Schatten. So haben wir erst mal diese abgeklappert und sind auch prompt auf Bernd, Timo und seine Frau gestoßen. Was für eine Freude! Sogleich haben wir noch andere bekannte US-Car-Fahrer getroffen – haben sich wohl alle im schattigen Wäldchen aufgehalten – die Leutchen an den Verkaufsständchen hat’s bestimmt gefreut… |
Gegen 15:00 Uhr war Pokalverleihung. Der Sprecher der American Eagles hat durchgesagt, dass ca. 1.000 US-Cars auf dem Platz wären. Die Pokale waren Modellautos der US-Cars, die einen Preis gewonnen hatten – auf einer schönen Platte festgemacht. Auch mal eine gute Idee! |
Man hatte das Gefühl, dass sich auf diesem Treffen jeder der „Rang“ und US-Car hat, aufgehalten hatte. Es ist halt unumstritten: Die Schweizer haben halt die meisten schönen US-Cars… was ja auch bei allen US-Car Liebhabern bekannt ist. |
Alles in Allem war es ein sehr schönes, gelungenes und gut organisiertes Treffen in der Nähe vom schönen Bodensee – ohne Stress und Hektik – mit der den Schweizern eigenen Ruhe und Bedächtigkeit - wir sind ja schließlich alle nicht auf der Flucht! Wir haben diese Ausfahrt mit unserem „Yellow Vettchen“ an den Bodensee sehr genossen – man muss doch unsere Oldtimer-Schätzchen öfter mal ausfahren, denn wie heißt es so schön bei Oldtimern: „Was nicht geliebt und bewegt wird, macht nur Arbeit und das Vergnügen bleibt auf der Strecke!“ Also wir haben lieber Vergnügen auf der Strecke, als Arbeit…
Eure Susanne
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